Herzlich willkommen
Nervt es euch auch, wenn immer wieder zu lesen ist, dass riesige Investmentfonds wie BlackRock oder Staatsfonds wie der Norges Bank Investment Management bei vielen deutschen Konzernen große Stimmrechte haben?
Nervt es euch, wenn internationale Investoren über die Zukunft von Firmen entscheiden, die hier aufgebaut wurden?
Und fragt ihr euch manchmal, warum so wenige von uns Deutschen selbst an unseren eigenen Unternehmen beteiligt sind?
Mir geht es jedenfalls so.
Aber statt nur zu schimpfen, sollten wir eine viel wichtigere Frage stellen: Warum machen wir nicht selbst mit?
Warum halten wir Deutschen so wenige Aktien unserer eigenen Unternehmen? Warum überlassen wir Anteile an Firmen wie Mercedes‑Benz Group, Siemens oder Allianz so oft anderen?
Wenn wir uns nicht beteiligen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn andere es tun.
Es geht auch anders.
Man muss kein Milliardär sein, um Verantwortung zu übernehmen.
Ein Einzelner kann keinen DAX-Konzern bewegen – aber Hunderttausende Kleinanleger gemeinsam schon.
Wenn viele Menschen kleine Anteile halten, entsteht etwas anderes als eine anonyme Finanzmaschine:
Ein Unternehmen mit Eigentümern, die sich interessieren. Für Arbeitsplätze. Für langfristige Stabilität. Für gesellschaftliche Verantwortung.
Stellt euch das einmal vor:
Ein Weltunternehmen, das uns allen ein kleines Stück gehört.
An dem Lehrer, Handwerker, Selbständige, Angestellte und Familien beteiligt sind.
Menschen, die nicht nur auf den nächsten Quartalsgewinn schauen, sondern auf das Ganze.
Kaufen – Mitmachen – Vererben
Aktien können mehr sein als Spekulation.
Sie können Teil einer langfristigen wirtschaftlichen Kultur sein.
Wer Anteile an Unternehmen hält, nimmt teil an der wirtschaftlichen Entwicklung – nicht nur als Arbeitnehmer, sondern auch als Miteigentümer.
Und ganz nebenbei kann daraus ein zusätzliches Einkommen entstehen, etwa durch Dividenden – für sich selbst und für die nächste Generation.
Denkt doch mal daran:
Die Mode von Hugo Boss.
Die Sportschuhe von Adidas.
Autos von BMW.
Technik von Siemens.
Das sind Unternehmen, die hier entstanden sind – mit Ideen, Arbeit und Können aus Deutschland.
Warum sollten ihre Anteile hauptsächlich in großen Fonds liegen – und nicht in den Händen der Menschen?
Ein neuer Blick auf Eigentum
Aktien müssen nicht nur anonymen Kapitalgesellschaften gehören.
Sie können auch in den Händen vieler Menschen liegen, die Verantwortung fühlen – für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt.
Vielleicht ist es Zeit, unser Denken zu ändern:
Weniger Zuschauer.
Mehr Eigentümer.
Weniger Klagen über „die Großen“.
Mehr eigenes Mitgestalten.
Also: Macht mit.
Informiert euch.
Beteiligt euch.
Denkt langfristig.
Denn eine starke Wirtschaft entsteht nicht nur durch große Investoren –
sondern durch viele Menschen, die Verantwortung übernehmen.